Mit den Hunden ins Freie – Teil 2

Weiter geht es mit unseren kleinen Tipps und Anregungen, damit sich die Vierbeiner pudelwohl fühlen und auch die Herrchen dabei Spaß haben. Generell stellt sich dabei vor allem die Frage, wie lange Hundebesitzer mit dem Hund Gassi gehen sollten? Pauschal ist diese Frage nicht zu beantworten. Intensität und Dauer sind unterschiedlich zu bewerten und hängen vom jeweiligen Hund ab. Ein älterer, bereits kurzatmiger Mops zum Beispiel sollte nicht zu lange draußen bleiben. Ein großer Schäferhund hingegen braucht viel Auslauf und genießt die Freie Zeit in der Natur. Ganz wichtig sind die Signale der Hunde. Legt sich zum Beispiel ein Welpe beim Gassi gehen hin und streikt, ist das ein erstes Anzeichen dafür, dass er keine Lust mehr hat. In diesen Fällen sollte der Welpe nach Hause getragen werden, da er erschöpft ist. Auch ein anhaltendes Hecheln kann ein Indiz auf einen Erschöpfungszustand sein. Sie sollten daher immer wieder Pausen einlegen und bei Bedarf auch Wasser dabei haben.

Gassi gehen – Weder unter- noch überfordern

Weder sollten die Hunde überfordert werden, noch in irgendeiner Weise unterfordert. Wer nur wenig mit seinem Hund spazieren geht, wird ihn unterfordern. Dabei können langfristig Probleme auftauchen. Viele dieser Tiere bekommen neben psychischen Problemen auch Krankheiten. Viele Tiere verfetten zudem.

Gassi gehen und Fahrradfahren ist eine Kombination, die immer beliebter wird. Bereits im ersten Teil hatten wir uns damit kurz beschäftigt. Generell sollte hierbei jedoch immer ein Tierarzt befragt werden. Dieser kann einen Gesundheitscheck vornehmen und so prüfen, ob der Hund wirklich gesund genug ist. Noch nicht ausgewachsene Hunde sind besonders anfällig. Hier werden die Gelenke schnell überlastet, was zu einem langfristigen Problem werden kann.

Immer dabeihaben

Das Leine und Geschirr beim Gassi gehen dabei sind, ist eine Selbstverständlichkeit. Dennoch gibt es auch andere Sachen, die keinesfalls fehlen sollten. Ein paar Spielzeuge sollten Sie immer mit dabei führen. Ein kleiner Ball oder etwas Ähnliches ist sinnvoll. Ebenso sollten Leckerlis natürlich in der Tasche keinesfalls fehlen. Ein Gassi gehen ohne Leckerli?- Unvorstellbar!

Fazit

Das Gassi gehen sollte mehrmals am Tag erfolgen. Wenn es die Zeit erlaubt, freut sich der Hund über 4 Termine, in der er die Freiheit genießen kann. 2 x am Tag sollte es aber mindestens erfolgen. Die Zeit hängt dabei häufig von den individuellen Wünschen der Hunde ab. Haben sie keinen Lust mehr oder sind erschöpft, zeigen sie das sehr deutlich.

Bild: Pedro Ribeiro Simões

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