Fittonia schließt Lücken im Blumenfenster

Unsere heutigen Architekten berücksichtigen bei ihren Bauplänen stärker als einst den Wunsch der Hausherrin nach einem möglichst großen, vielfach geschlossenen Blumenfenster. Auch die Gärtner wissen das und bieten ihren Kunden entsprechende Pflanzen an. Zu ihnen gehört die dekorative Fittonie oder Fittonia aggyroneura.

Fittonia gehört zur Familie der Akanthazeen

Als Verwandte der Akanthazeen wird diese Kriechpflanze, die man als Polsterstaude des Wintergartens bezeichnen könnte, nur 8-10 cm hoch und besticht durch ihre hellgrün und silbergrau geäderten Blätter. In ihrer Heimat, den Urwäldern von Peru, findet man die Fittonia nur im dichten Urwaldschatten. Diese Bedingungen zu berücksichtigen, sollte für den Blumenliebhaber kein Problem sein: Man wählt einen Standort unter größeren Pflanzen, die den gewünschten Schatten spenden und für eine konstante Luftfeuchtigkeit sorgen. Außerdem verdeckt die Fittonia mit ihrem Laub unschöne Lücken und Töpfe.

Fittonia einfach vermehren

Sollte man eines Tages weitere Pflanzen gebrauchen, so ist eine Stecklingsvermehrung der Fittonia aggyroneura in den Monaten Februar— Mai möglich. Denn in dieser Jahreszeit wird noch geheizt, und die steigende Lichtmenge ist ebenfalls von Vorteil. Blattriebe mit zwei bis drei Blattpaaren, die alle um etwa ein Drittel gekürzt werden, schneidet man scharf unter dem letzten Blattpaar ab und setzt sie in eine Schale mit einem Sand-Torf-Gemisch (Verhältnis 1: 1).

Um die notwendige Wärme von 22 bis 25 einigermaßen gleich zu halten, ist es ratsam, die Stecklinge der Fittonia aggyroneura mit Glassturz oder Plastikfolie abzudecken.

Umpflanzen Fittonia

Zum Umpflanzen im zeitigen Frühjahr benötigen wir Laub und Heideerde mit etwas Torfmull. Kleine Töpfe oder flache Schalen bieten sich hierzu besonders an.
Da die Blätter der Fittonia aggyroneura auf dem Boden oder Topfrand aufliegen, bilden sich leicht Schlupfwinkel für Kellerasseln, die man durch Bestreuen des Bodens mit Hexa-Streupulver oder Tarsol- Stäubemittel leicht vertreiben oder vernichten kann.

Bild: Douneika, Jennifer Mc Collum / Flickr.

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