Tierarztkosten steigen an

Haustiere sind in Europa besonders beliebt. Wir Deutschen können nicht von Katzen, Hunden und anderen Tieren im Haushalt lassen. Über 33 Millionen Haustiere leben in unseren Wohnungen. Katzen haben dabei mit über 12 Millionen den größten Anteil. Gefolgt von Hunden mit fast 7 Millionen. Die Zahlen steigen seit Jahren an. Vergessen werden bei der Tierhaltung aber oft die Nebenkosten. Der Tierarzt gehört dazu. Besonders bei Katzenbabys und Welpen müssen Impfungen und Kontrollen in der ersten Zeit erfolgen. Das geht besonders ins Geld. Im Alter werden viele Haustiere anfällig und müssen oft kostenintensiv untersucht werden. Aber auch zwischendurch kann immer etwas passieren. Mittlerweile können Tierarzt- und Operationskosten über eine Vielzahl von Versicherungen abgedeckt werden. Dabei gibt es aber wieder zahlreiche Ausschlüsse. Daneben werden Haustiere, die älter als 10 Jahre sind, kaum noch oder nur mit hohen Auflagen versichert. In vielen Fällen müssen also trotz Versicherung die Tierarztkosten selbst getragen werden.

Kredit und Rücklagen

Sinnvoll ist es daher, bereits mit der Anschaffung eine monatliche Rücklage zu bilden. Diese sollte mit zunehmendem Alter des Tieres anwachsen. Ein Tierarztbesuch kostet leicht um die 40 – 50 Euro. Werden Krankheiten festgestellt, steigen die Gebühren an. Werden sogar operative Eingriffe notwendig, geht es schnell in den mittleren bis sogar hohen 3-stelligen Betrag. Selbst bei Katzen und Hunden. Und erstaunlicherweise sind die operativen Eingriffe in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Besonders bei älteren Hunden können die Kosten durchaus auch in den 4-stelligen Bereich hochwachsen. Selbst bei einem jungen Hund kann ein Bandscheibenvorfall mit MRT und OP Tierarztkosten von 2.500 – 4.000 Euro erzeugen. Bei einem Darmverschluss hilft eine OP. Die Kosten liegen im Schnitt zwischen 1.000 – 1.500 Euro. Es geht aber auch höher. Bei Krebsdiagnosen von Hunden belaufen sich die ständigen Besuche und Eingriffe schnell schon mal auf über 9.000 Euro und können sogar in den 5-stelligen Bereich gehen. Nicht anders ist das bei Katzen.

Manchmal hilf der kurzzeitige Kredit

So hohe Rücklagen können kaum gebildet werden. Die meisten Heimtierbesitzer können 500 – 800 Euro locker machen. Darüber hinaus wird es eng. In diesen Fällen helfen kurzfristige Kredite zur Überbrückung. Dabei erfolgt der Abschluss zumeist direkt über das Internet. Eine entsprechende Bonität ist aber Voraussetzung. Alternativen können Kredite ohne Schufa in Anspruch genommen werden, die immer beliebter werden. Es erfolgt kein Schufaeintrag und die Konditionen sind vergleichbar mit dem herkömmlichen Darlehen.

Tierarztkosten seit 2008 angestiegen

Die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) ist maßgebend bei der Berechnung. Seit 2008 steigen die Gebühren. Im Schnitt kam es seit 2008 zu einem Anstieg um die 15 – 18 Prozent. Im Osten von Deutschlands sogar um 26 Prozent, da der Ostzuschlag hierbei abgeschafft wurde. Zugleich sind die operativen Maßnahmen ebenfalls deutlich angestiegen.

Bildquellenangabe: Stefan Bayer / pixelio.de

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