Siam Katzen

So mancher Katzenhalter wünscht sich eine edle Rassekatze. Soll es aber kein Perser oder ein Britisch Kurzhaar sein, sind Siamkatzen eine beliebte Wahl. Ein schlanker Körper, kurzes Fell mit feinen Farbverläufen und eine meist kräftige Statur zeichnen die Siam aus. Diese Katzen stammen auch nicht aus Europa. Wie ihr Name es schon verrät, kommt die Siam aus der gleichnamigen Provinz. Die edel anmutenden Katzen stammen noch allgemeiner aus dem heutigen Thailand, wo sie sehr weit verbreitet sind. Die Katzen wurden dort vor rund 200 Jahren das erste Mal in Schriften erwähnt. Dies bedeutet, dass die anmutigen Tiere echte Exoten sind.

Merkmale der Siam

Siamkatzen sind elegante und eher leichtfüßige Katzen. Sie wirken meist cremefarben, haben dunkle Ohren und einen oft dunklen Schwanz. Ihre Augen leuchten aber oft in einem klaren Wasserblau. Die Farbbezeichnungen dieser Tiere heißen beispielsweise Lilac Point oder Chocolate Point. Bei manchen Katzen sind sogar der gesamte Kopf und die Füße dunkel gezeichnet. Die Siam fällt außerdem durch samtige Farbverläufe im Fell auf. Diese hübsch gezeichneten, edlen Katzen gelangten im 19. Jahrhundert durch Handelsreisende nach Europa.

Charakter und Züchtung der Siam

Diese Katzen weisen einen ganz eigenen Charakter unter den Katzen auf. Sie bekommen viele Jungen und haben Würfe von etwa sechs Jungen. Hieraus entwickelte sich ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Die Katze ist intensiv auf den Menschen und andere Katzen bezogen. Ihr Verhalten ist intelligent und eigenwillig. Bekannt sind sie auch durch eine sehr laute Stimme und einen ausgeprägten Spieltrieb. Die Siam lernt sehr einfach komplexe Dinge, sodass sie auch leichte Dressuren besonders gut bewältigt und sich etwa auch in der Therapie kranker Menschen bewährt hat. Sie geht beispielsweise an einem Geschirr mit spazieren. In den Züchtungen wurde Wert auf große Ohren und auf außergewöhnliche Fellzeichnungen gelegt. Die Siam ist daher eine oft überzüchtete Katze.

Krankheiten durch Überzüchtung

Viele der Tiere leiden unter bestimmten Erbkrankheiten. Daher neigen einige der Tiere zum Schielen, weisen einen Knickschwanz auf und andere eine Taubheit. Kitten mit einem Wasserkopf sterben meist schon kurz nach der Geburt. Auf Grund der oft intensiven Überzüchtungen leiden die Tiere auch noch an Problemen mit den Augen, der Blutbahn, dem Stoffwechsel oder den Nieren. Diese Probleme zeigen jedoch auch zahlreiche weitere Rassekatzen. Die meisten Katzen befinden sich aber bei gesunder Fütterung und guter Haltung über lange Zeit bei guter Gesundheit.

 

Bildquellenangabe:Rosel Eckstein  / pixelio.de

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