Königspython – Ein Kurzblick

Die Würgeschlange, der Königspython, ist vor allem in West- und Zentralafrika heimisch. Die Würgeschlange wird im Englischen als Ballpython bezeichnet. Dabei steht diese Bezeichnung beim Königspython für allem für das Verhalten, wenn sich die Schlange bedroht fühlt. In solchen Momenten rollt sie sich zu einem kleinen Ball zusammen. Ziel dabei ist es, den Kopf zu schützen. Auch bei uns wird der Königspython immer beliebter. Dennoch sind einige wesentliche Punkte bei der Haltung zu beachten.

Königspython und die Haltung

Die Riesenschlange beeindruckt vor allem mit den 1000 unterschiedlichen Farb- und Mustervarianten. Ein Highlight für Liebhaber. Dadurch lässt sich auch keine genaue optische Beschreibung für den Königspython abgeben. In der Regel bleibt es daher bei pauschalen Beschreibungen, die sich vor allem auf den keilförmigen Kopf beziehen und seine großen Sattelflecken. Der Körperbau ist zumeist eher gedrungen und wirkt dabei sehr dicht. Seine Länge ist auch im ausgewachsenen Zustand nicht sonderlich groß und beträgt bis zu 130 Zentimetern (weibliche Exemplare bis zu 150 cm).

Nahrung Königspython
Praktisch alle Nager, wie zum Beispiel Mäuse und Ratten gehören zu seinem Speiseplan. Dabei ist es wichtig, die Größe der Nager anhand der Größe der Schlange auszurichten. So sollten Ratten und Mäuse immer nur so groß sein, dass diese problemlos vom Königspython verschlungen werden können. Ob diese Tiere lebendig oder bereits tot sind, spielt dabei keine ausschlaggebende Rolle. Halter sollten aber auch wissen, dass der Königspython durchaus seinen Appetit für einige Monate komplett einstellen kann. Dennoch kann das jedoch auch ein Hinweis auf Unwohlsein oder Stress bedeuten. In diesem Fall sollte spezielles Frostfutter gereicht werden. Grundsätzlich sollte bei einer Nahrungsverweigerung der Königspython immer genau beobachtet und bei Bedarf dem Tierarzt vorgestellt werden. Spätestens nach dem ersten Monat der Nahrungsverweigerung sollte der Tierarzt befragt werden. In einigen Fällen kann dieses Verhalten beim Königspython auch auf mögliche Krankheiten deuten.

Größe und Einrichtung – Terrarium

Auch wenn der Königspython als Würgeschlange gilt, ist er durch seine geringe Größe relativ harmlos. Einem Menschen kann er nicht gefährlich werden. Für die Haltung in einem Terrarium sollten Sie vorzugsweise Holz verwenden. Dieses besitzt bessere Isoliereigenschaften als ein Glasterrarium. Die Größe lässt sich dabei einfach mit einer Formel berechnen. So gilt: 1 x 0,5 x 0,75 x der Körpergröße der Schlange. Somit benötigt ein 120 cm langer Königspython ein Terrarium von 120 cm in der Länge und 90 cm in der Höhe (Tiefe 60 cm).

Das Klima bei uns behagt dem Königspython ganz und gar nicht. Die Temperatur sollte daher um die 32 ° C. sein. Nachts kann dabei die Temperatur auf bis zu 3 oder 4 ° C. abgesenkt werden. Die Luftfeuchtigkeit sollte für den Königspython um die 70 Prozent liegen.

Was sollte im Terrarium sein
Für die Luftfeuchtigkeit wird eine Wetbox benötigt. Wichtig sind aber auch mehrere Verstecke für den Königspython. Hierbei sollten unterschiedliche Klimazonen vorhanden sein. Wurzeln für genügend Sichtschutz sind besonders wichtig und bilden ein Rückzugsort, wenn der Königspython sich gestresst fühlt. Klettermöglichkeiten sind zu vermeiden. Der Königspython gilt als schlechter Kletterer und kann sich dabei leicht verletzen.

 

 

Bild: N.M.  / pixelio.de 

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