Katzenbabys aufziehen

Dem Charme von Katzenbabys kann sich wohl kaum jemand entziehen. Wenn Sie stolzer Katzenbesitzer sind und der Geburt der Kitten entgegenfiebern, dann sollten Sie dennoch einige Punkte beachten. Die Geburt ist zwar ein ganz besonderer Augenblick und verständlicherweise möchten Sie keine Sekunde versäumen. Allerdings sollten Sie der Katze die nötige Ruhe zugestehen und wenn sie beobachten möchten, dann nur aus der Entfernung. Noch besser ist es eine Videokamera zu installieren, so stören Sie die werdende Mama am wenigsten.

Katzenbabys – Kurz nach der Geburt

Im Anschluss nach der anstrengenden Geburt benötigt die Katze und ihre Kitten noch jede Menge Ruhe. Eine gute Zeit, für Sie als Besitzer, um über das Thema der Kastration beziehungsweise Sterilisation nachzudenken. Schließlich übernehmen Sie als Besitzer, die Verantwortung für jedes Katzenbaby. Weiterhin sollte daran gedacht werden, dass die Katzenbabys auch mit den entsprechenden Impfungen geschützt werden. Diese sind etwa 8 Wochen nach der Geburt fällig. Hinzu kommen noch eventuelle Wurmkuren und natürlich Folgeimpfungen. Bei mehreren Katzen können die Kosten hierfür rasch in die Höhe schellen. Wenn Sie beabsichtigen Katzenbabys auf zu ziehen, dann sollten Sie sich vorab schon über eventuell anfallende Kosten nach der Katzengeburt erkundigen.

Die Geburt naht

Wenn Sie zum ersten Mal eine Katze bei der Geburt begleiten, dann fragen Sie sich vielleicht wie sich die Geburt bei Ihrer Samtpfote ankündigt. Normalerweise sucht sich die angehende Katzenmama in den Tagen vor der Geburt ein ruhiges und verstecktes Plätzchen in der Wohnung. Sind aber keine Kinder im Haus und ist viel Vertrauen zum Besitzer vorhanden, dann entfällt dieser Schritt des Rückzugs häufig. Ist dies der Fall dann kann es auch passieren, dass sich Ihre Katze die Couch oder aber den Teppich im Wohnzimmer als Geburtsstätte aussucht. Hier sollten Sie dem Stubentiger eine flauschige Decke oder ein großes Körbchen mit höherer Umrandung zur Verfügung stellen. Das schützt zum einen die Babys davor, beispielsweise von der Couch zu fallen. Zum andern wird Teppich, Sofa oder Sessel auch vor Blutflecken geschützt. Griffbereit sollten Sie zudem eine Telefonnummer vom Tierarzt haben. Denn in manchen Fällen kann es zu Komplikationen kommen. In diesem Fall ist die Katzenmama auf menschliche Hilfe angewiesen. Zudem empfiehlt es sich die Katzenmama vor der Geburt nochmals gründlich untersuchen zu lassen.

Welches Katzenfutter für die Katzenbabys?

In den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt müssen Sie sich darüber noch nicht den Kopf zerbrechen. Denn solange die Augen der Katzenbabys noch geschlossen sind, erhalten die Kitten alles was Sie benötigen mit der Muttermilch. Doch sobald die Augen aufgehen wird auch der Hunger größer. Normalerweise passiert dies um die 4.Lebenswoche herum. Das Futter das die Katzenbabys im Anfangsstadium erhalten sollte leicht und flüssig gehalten werden. Aufgrund der Entwicklung benötigen die Kleinen insbesondere zwischen der 10. und 12. Woche besonders viel Nahrung.

Als Anfangsnahrung hat sich Hafer- und/oder Reisschleim bewährt, der ganz einfach mit Anzuchtmilch und Wasser, im Verhältnis 1:2, verrührt werden kann. Dieser Mischung kann auch Fleisch beigemengt werden. Das sollte aber auf gar keinen Fall roh, sondern gekocht sein. Die meisten Katzenbabys bevorzugen Hühnchenfleisch, welches ebenfalls mit warmem Wasser verdünnt werden sollte.

Um die 10. Woche dann, sollte das Futter für die Katzenbabys rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Erst ab der 12/13. Woche sollten Sie die Kitten an 3 feste Mahlzeiten gewöhnen. Zudem sollte natürlich immer frisches Wasser bereitstehen. Gelegentlich darf es statt Wasser auch mal ein wenig verdünnte Sahne sein.

Bildquellenangabe: UtaTh / pixelio.de

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