Hundetipps: Welpen stubenrein bekommen

Auch wenn man kleinen, kuscheligen Hundewelpen eigentlich fast alles verzeiht: Ein paar Dinge müssen die Hundebabys auch lernen. Zu diesen Dingen gehört zum Beispiel die Stubenreinheit, denn wenn der Hund wächst, werden auch die Pfützen, die er auf dem Boden hinterlässt, größer. Dass das Geschäft nur draußen erledigt wird, muss den Kleinen daher mit einigen Hundetipps so früh wie möglich beigebracht werden. Viele Wege führen zur Stubenreinheit und nicht alle sind unumstritten. Doch mit wertvollen Hundetipps ist Stubenreinheit auch auf einem sanften Weg möglich und bald kein Problem mehr. Mit der Erziehung muss allerdings sofort begonnen und konsequent gehandelt werden, denn in den ersten Lebenswochen lernen die kleinen Vierbeiner am meisten. Grundsätzlich sind Hunde eher reinliche Tiere und machen nicht absichtlich ins Haus oder in die Wohnung, sondern nur dann, wenn sie wirklich dringend müssen. Deshalb lautet der wichtigste Hundetipp für die Stubenreinheit: Genau beobachten. Besitzer müssen lernen zu erkennen, wann der Welpe vor die Tür muss und ihn dann schnellstmöglich auch dahin befördern. Idealerweise lernt der Hund dann automatisch, dass er ausschließlich im Freien sein Geschäft verrichten kann. Am Anfang circa alle zwei, später alle drei und vier Stunden müssen die Tierkinder vor die Tür, besonders nach dem Aufwachen und nach dem Fressen. Tapst der Welpe suchend durch die Gegend und schnüffelt oder dreht sich im Kreis, ist das ein untrügliches Zeichen, dass es flink nach draußen gehen sollte. Hat das kleine Tier dann im Freien sein Geschäft verrichtet, muss es ausgiebig und überschwänglich gelobt werden – und das immer und immer wieder, bei jedem Toilettengang.

Althergebrachte Hundetipps besser vergessen

Viele althergebrachte Hundetipps fordern ein anderes Vorgehen. Nach wie vor ist besonders der Irrglaube verbreitet, dass es hilft, den Hund mit der Nase in die Pfütze zu stecken, wenn er in die Wohnung gemacht hat. Davon abgesehen, dass empfindliche Hundenasen darunter sehr leiden, wird der Welpe den Zusammenhang nicht verstehen und nur verunsichert. Deshalb sollte dieser Hundetipp lieber vergessen werden und stattdessen unmittelbar mit einem strengen „Pfui!“ getadelt werden.

Frühzeitig handelt

Es zeigt sich also das gerade in der Wohnung bei der Erziehung frühzeitig gehandelt werden sollte. Das gilt besonders für Mietwohnungen. Hier können kleinere Missgeschicke oft später sehr teuer werden. Grundsätzlich sollte das aber jeder bei der Tierhaltung in der Wohnung in Kauf nehmen. Tiere sind nun einmal kein Gegenstand. Geduld ist bei der Erziehung wichtig, um Hunde stubenrein zu bekommen. Schreien bringt wenig. Hunde müssen manchmal auch in diesem Punkt dressiert werden.

Hundetipp für alle Lebenslagen: Strafe muss sofort erfolgen

Ein Hundetipp, der nicht nur für die Stubenreinheit gilt, sondern für alle Lebenslagen mit dem Hund, ist es, sofort zu strafen. Wenn der Tadel nicht unmittelbar auf das Fehlverhalten folgt, kann das Tier nicht mehr zuordnen, was es falsch gemacht hat. Nicht umsonst lehren viele Hundetrainer: Die Schuld liegt nie beim Hund, sondern immer beim Menschen, der ihn erzogen hat.

Bild: Daniel Stockman/Flickr.