Fischhaltung Grundwissen

Die Fischhaltung im Aquarium ist sehr beliebt und weit verbreitet. Das Aquarium wird dabei mit Wasser gefüllt und einer beliebigen Unterwasserwelt dekoriert. Der Bodenbelag bei der Fischhaltung im Aquarium besteht meistens aus Sand oder Kies. Technische Hilfsmittel sorgen für eine permanente Wasserreinigung. Die Fischhaltung im Aquarium ist mittlerweile schon uralt. Quellen in der Geschichte zeigen auf, das Fische bereits so vor 3000 Jahren gehalten wurden. Die Wassertemperatur bei der Fischhaltung beträgt in der Regel um die 22 – 28 Grad C. Für Anfänger eignet sich vor allem der Guppy, dabei handelt es sich um einen bunten Minikarpfen, der recht leicht im Aquarium zu halten ist.

Fischhaltung – Wasserqualität

Aufwändig ist zumeist jedoch die Wasserqualität. Besonders wenn bei der Fischhaltung Skalaren, Diskusfische oder Sumatrabarben gehalten werden sollen. Die Zusammensetzung des Aquariums richtet sich immer nach der Fischart. Jägerfische wie Sumatras sollten nie mit Skalaren in einem Becken gehalten werden. Die Jäger knabbern gerne an den Schwanzflossen der Skalare. Ebenso spielt für die Fischhaltung die Größe der Fische eine Rolle. Vorweg stellt sich bereits bei der Planung die Frage, ob ein lebhaftes Aquarium entstehen oder ab das Becken lieber ruhig sein soll. Die Wasserqualität ist bei der Fischhaltung das A und O. Schlechtes Wasser kann Parasiten und Bakterien begünstigen und für eine Schieflage sorgen. Hierbei spielt der Filter eine große Rolle, als auch der richtige PH-Wert. Der Filter sollte zum Beispiel die Hälfte des Wassers in etwas 30 – 40 Minuten filtern können. Das Wasser sollte zudem in einem Ablauf von 2 Wochen ausgetauscht werden. Allerdings immer nur zu 25 Prozent, um die Fische keinem unnötigen Stress auszusetzen.

Fischhaltung – Fütterung

Hier gilt der Maßstab: Lieber etwas weniger, als zu viel. Dafür jedoch mehrmals. Andernfalls könnte es bei der Fischhaltung zu tödlichen Kämpfen kommen. Die Tagesportion sollte also über den ganzen Tag verteil eingegeben werden. Sind bei der Fischhaltung Tiere mit Krankheitsanzeichen erkennbar, sollten diese unverzüglich in ein Quarantänebecken gegeben werden. Bei der Fischhaltung ist der Ichthyophthirius multifiliis der häufigste Krankheitserreger. Er befällt den Fisch und dringt direkt in ihn ein und ernährt sich dabei von dem Wirt. Diese Parasiten können auf dem Boden des Aquariums mehrere Tausend Tochterzellen bilden. Ein großes Problem bei der Fischhaltung. Aber auch Darmwürmer kommen häufig vor. Die infizierten Fische fallen dabei häufig durch einen aufgeblähten Bauch auf und magern nach und nach ab.

Neuzugänge bei der Fischhaltung sollten daher immer in den ersten Wochen in einem externen Quarantänebecken gehalten werden. Bereits beim Kauf für die Fischhaltung sollten Sie sehr genau auf gesunde Fische achten.

Bildquellenangabe: Erwin Lorenzen / pixelio.de

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