Was wir Menschen gerne essen, kann bei unseren geliebten Vierbeinern schnell böse enden. Dabei fressen Hunde und Katzen durchaus gerne Süßigkeiten. Die einen fressen Schokolade, die anderen haben es auf die Haribo-Frösche abgesehen. Gesundheitlich ist das für Hunde, Katzen und Co. aber absolut nicht zu empfehlen. Schokolade zum Beispiel sollte generell ganz tabu sein. In dieser befindet sich der Stoff Theobromin. Dieser baut sich nur langsam ab. Kommt es zu einer Überdosis, kann das im schlimmsten Fall für unsere Vierbeiner tödlich enden.
60 Gramm können schon reichen
Theobromin ist ein Hauptbestandteil in Schokolade und Kakao. Für Katzen und Hunde ist dieser giftig. Während Theobromin auf den Menschen leicht anregend (stimulierend) wirken kann, ist das bei unseren Vierbeinern genau der gegenteilige Fall. Im Gegensatz zu uns Menschen können Hunde und Katzen den Stoff nur sehr langsam abbauen. Ihnen fehlen dafür die Stoffwechselwege. Aus diesem Grunde kann das schnell zu einer Überdosis führen.
Beispiel: Schon eine Tafel Schokolade kann einem kleinen Hund das Leben kosten. Ist die Schokolade sehr kakaohaltig, reichen bereits 60 Gramm aus!
Ganz auf Süßes verzichten
So niedlich es auch manchmal ist, wenn Katze oder Hund sich über Schokolade und andere Süßigkeiten hermachen, sollten Sie grundsätzlich darauf verzichten. Auch wenn die Augen noch so flehen … In diesem Fällen empfehlen sich kleine Tier-Snacks, die bei einem zu traurigen Blick gereicht werden können. Süßwaren sollten also nicht nur vor Kindern versteckt werden, sondern auch vor Vierbeinern. Immerhin schaffen es Katzen und Hunde oft mühelos, Schränke zu öffnen. Auch der Kühlschrank ist nicht sicher.
Schnell zum Arzt
Ist es dann doch passiert und der Hund oder die Katze hat die Schokolade ganz gefressen, achten Sie auch mögliche Symptome. Nervosität, Erbrechen und Übelkeit gehören dazu. In diesen Fällen sollte sicherheitshalber immer sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. So kann auch ein gekrümmter Rücken bei der Katze auf eine Kolik hinweisen.
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