Herpes beim Pferd

Viele wissen es nicht. Aber beinahe alle Pferde tragen den Herpes Virus in sich. Allerdings ist die Wahrscheinlicht das Herpes beim Pferd ausbricht in den meisten Fällen recht gering. Doch sollte es dazu kommen, muss unverzüglich gehandelt werden. Doch woran lässt sich Herpes beim Pferd überhaupt erkennen und wie sollte gehandelt werden?- Antworten und erste Schritte, wenn Herpes beim Pferd ausbricht haben wir Ihnen nachfolgend einmal zusammengestellt. Wie auch beim Menschen handelt es sich um eine Viruserkrankung. Auf den Menschen übertragbar ist Herpes beim Pferd allerdings nicht. Allerdings ist Herpes beim Pferd eine recht ansteckende Krankheit, wobei sich der Virus in die Nervenzellen zieht und dadurch das Immunsystem schwächen kann. In der Pferdewelt gibt es unterschiedliche Arten bei der Viruserkrankung. Am bekanntesten sind EHV1 und EHV 4.

Herpes beim Pferd – Erste Symptome

wetterfraser/Flickr.

Die Symptome, wenn Herpes beim Pferd auftritt, sind fast immer in den Anfangszeiten gleich. Neben Fieber, Mattigkeit, kommt es auch zu Husten und einem Nasenausfluss. Auch mögliche Bläschenkatarrhs sind typisch. Besonders tückisch ist es, dass Herpes beim Pferd auch über die Placenta der Stuten auf den Fötus übertragen werden kann. Herbei können dann folgende Symptome typisch sein:

  • Bei Geburt lebensschwaches Fohlen
  • Verfohlen (Virusabort, etc.)
  • Ataxie (Nachhandschwächung)
  • Blasenlähmung

Herpes beim Pferd – Übertragungswege

Herpes beim Pferd wird meisten durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Dabei entsteht die Tröpfcheninfektion vorwiegend über Rachen- und Genitalschleimhäute. Eine Übertragung auf den Menschen oder auch auf Wasser ist aber in fast allen Fällen auszuschließen. Das Herpes Virus beim Pferd hat in der freien Natur nur eine kurze Überlebenszeit.

Ist das Pferd erkrankt, muss es zunächst für die ersten 4 Wochen im Stall untergebracht werden. Eine tierärztliche Untersuchung ist notwendig. Notimpfungen werden bei Herpes beim Pferd gerne durchgeführt, gelten aber als sehr umstritten. Aber auch einer Infektion kann bereits frühzeitig vorgebeugt werden. Mit einer konsequenten Impfung die alle 6 Monate erfolgt, kann auf Dauer ein verlässlicher Schutz gegen Herpes beim Pferd aufgebaut werden. Dadurch kann in den meisten Fällen die Ausbruchsgefahr um bis zu 90 Prozent reduziert werden.

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